Gegen Mitte des vorletzten Jahrhunderts herrschte in dieser Gegend
grosse Armut. Die Erträge aus der Landwirtschaft und den Webkellern
reichten für die Ernährung der Bevölkerung nicht
mehr aus. Das Zusammentreffen von Überbevölkerung, zu
wenig Lebensmittel und Geld, führte zu einer allgemeinen Notlage
und zu einer starken Verschuldung der Gemeinde.
Zur Bewältigung dieser Massenverarmung sahen die Behörden
nur noch den Ausweg der Auswanderung nach Amerika. So mussten 1855
über 300 Menschen auswandern, weil die Gemeinde den Menschen
nicht anders helfen konnte. Es muss ein schwerer Abschied gewesen
sein, als die Auswanderer mit den Kutschen vom Rössliplatz
nach Basel und von dort weiter gebracht wurden. Zur Deckung der
Auswanderungskosten musste der schöne Eichwald gefällt
werden. Das Holz wurde dann für den Bau der Eisenbahnlinie
verwendet.
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