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Der Klingnauer Stausee
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Nach dem Bau des Kraftwerks Klingnau 1931-1935 bildete sich im Staugebiet ein international bedeutendes Schutzgebiet für Wasservögel. Es entstand aber auch ein vielfältiges Lebensgebiet für Pflanzen- und Tiergemeinschaften mit seltenen Vogel-, Amphibien- und Reptilienarten.
Über 270 Vogelarten brauchen den Stausee als Rast- und Überwinterungsplatz. In den Flachwasserbereichen, Schlickflächen, Schilfgürteln und Auenwaldresten fühlen sich die Vögel so wohl, dass sie hier ihre Nahrungs- und Brutplätze haben.

 

Zu den Stammgästen des Stausees gehören: Brachvogel, Bekassine, Flussuferläufer, Zwerg- und Alpenstrandläufer, Fluss- und Sandregenpfeifer.

Auf der Kleindöttinger Seite steht ein Beobachtungsturm des Verbandes Schweizerischer Vogelschutzvereine. Die Ornithologen beobachten dort Vögel.
Am Stausee trifft man aber nicht nur Ornithologen, sondern auch Wanderer, Spaziergänger, Velofahrer und Inline-Skater.

Die Flächen um den Stausee werden von Kanton und Bund geschützt.