Die virtuelle Velotour
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Vom Laufenburger Narrokleid
     
 
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Im Jahr 1386 verkaufte der letzte Graf von Laufenburg, der lustige Hänsli genannt, Stadt und Herrschaft an Österreich. Herzog Leopold bestätigte der Stadt alle bisherigen Rechte und Freiheiten. Dazu wollte er den neuen Untertanen einen besonderen Wunsch erfüllen.
Nach langer Beratung baten die bescheidenen Laufenburger, der Herzog möge ihnen ein Ehrenkleid schenken. Es sollte ein Kleid sein, das man in keiner andern Stadt trug. Leopold gewährte die Bitte. Die Ausführung überliess er seiner Gemahlin und ihren Frauen, welche damals auf dem Schloss Stein zu Baden weilten.
Nach einiger Zeit brachte ein Bote eine versiegelte Truhe nach Laufenburg. Als diese vom Bürgermeister und den Räten geöffnet wurde, lag darin ein Kleid, das aus hundert Stoffetzen zusammengesetzt war. Die Männer staunten über die seltsame Tracht, das Ehrenkleid ihrer Stadt.

Im Lauf der Zeit wurde es zum fasnächtlichen Gewand der Narronen die es bis auf den heutigen Tag tragen.