© Bundesamt für Landestopographie 2002 (JD022354)
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  In dem von viel Wald bedeckten Murgenthal gibt es auch sehr viel Gewässer. Neben der Aare, der Murg und Rot gibt es unzählige Bäche und Bächlein, sodass man im Wald immer wieder auf Wasser trifft. Wenn man alle Gewässer der Reihe nach aufstellen könnte, würde eine etwa 42km lange Wasserleitung entstehen…
Kein Wunder also, dass das Wasser auch neben der Funktion als Grenze eine wichtige Rolle hat. So haben zum Beispiel vor mehr als 300 Jahren die Mönche von St. Urban den Rotkanal (8,5 km lang) gebaut (durch Murgenthal bis nach Rothrist), welcher zur Bewässerung des Landes genutzt wurde. Und noch heute werden daran drei kleine, private Kraftwerke zur Stromerzeugung betrieben.
Der Weg dem Rotkanal und der Murg entlang nach Walliswil, zur Sagi mit dem grossen Wasserrad und weiter bis nach St. Urban, ist eine schöne Wanderung. Und durch die Waldgebiete und die kleinen Siedlungsgebiete gibt es noch weitere tolle Wanderwege. Zum Beispiel von Zofingen her über den Wissberg ins Gländ, Rothrist, und dann durch das Murgenthaler Gemeindegebiet nach Langenthal.
Stolz ist man in Murgenthal aber auch auf Bauwerke wie die Aarebrücke (1863) nach Fulenbach (SO) oder das Haus Moosmatt, welches auch Oberst-Künzli-Haus heisst. Dieses steht unter Denkmalschutz.