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In dem von viel Wald bedeckten Murgenthal gibt es auch sehr viel
Gewässer. Neben der Aare, der Murg und Rot gibt es unzählige
Bäche und Bächlein, sodass man im Wald immer wieder auf
Wasser trifft. Wenn man alle Gewässer der Reihe nach aufstellen
könnte, würde eine etwa 42km lange Wasserleitung entstehen…
Kein Wunder also, dass das Wasser auch neben der Funktion als Grenze
eine wichtige Rolle hat. So haben zum Beispiel vor mehr als 300 Jahren
die Mönche von St. Urban den Rotkanal (8,5 km lang) gebaut (durch
Murgenthal bis nach Rothrist), welcher zur Bewässerung des Landes
genutzt wurde. Und noch heute werden daran drei kleine, private Kraftwerke
zur Stromerzeugung betrieben.
Der Weg dem Rotkanal und der Murg entlang nach Walliswil, zur Sagi
mit dem grossen Wasserrad und weiter bis nach St. Urban, ist eine
schöne Wanderung. Und durch die Waldgebiete und die kleinen Siedlungsgebiete
gibt es noch weitere tolle Wanderwege. Zum Beispiel von Zofingen her
über den Wissberg ins Gländ, Rothrist, und dann durch das
Murgenthaler Gemeindegebiet nach Langenthal.
Stolz ist man in Murgenthal aber auch auf Bauwerke wie die Aarebrücke
(1863) nach Fulenbach (SO) oder das Haus Moosmatt, welches auch Oberst-Künzli-Haus
heisst. Dieses steht unter Denkmalschutz. |
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